Caya

Caya ist zu Hause. Allein. Wie so üblich, wenn sie alleine zu Hause ist, überkommt sie ein Gefühl von Angst und Beklemmung. Und Einsamkeit. Sie versucht sich, mit irgendwelchen stupiden Sachen zu beschäftigen, sei es ein Spiel im Internet oder zum zehnten Mal die gleiche DVD. Caya kann es nicht haben, wenn sie solche Angst in sich verspürt. Hätte sie jetzt eine Flasche Wein bei sich im Kühlschrank stehen, dann würde sie diese jetzt trinken… So viel beschäftigt sie in der letzten Zeit. Manchmal hat Caya Angst vor der Zukunft, dann wiederum fühlt sie sich so einsam und verlassen wie schon lange nicht mehr… Besonders in der Situation der Einsamkeit fühlt sie sich am wenigsten wohl. Sie fühlt sich alleine gelassen und verloren – vielleicht auch in sich selbst. In solchen Situationen hat sie meistens nur noch einen Freund – den Alkohol oder die Sch***… Oder das Essen… Wenn sie mal wieder was im Kühlschrank hätte… Am Liebsten wäre es ihr, sie würde nie wieder in eine solche Situation kommen… Caya hasst diese Situationen… Manchmal fühlt sie sich einfach nur fehl am Platz. Sie hat das Gefühl, sie gehört nicht in diese Gesellschaft, gehört nicht in das Leben allgemein… Es gibt Tage, da kann sie es einfach nicht ertragen, unter Leute zu gehen… Da passiert es dann, dass sie auch schon mal die Uni vernachlässigt… Eigentlich will sie das gar nicht, aber sie hat manchmal ihre Tage, da schafft sie es einfach nicht, aufzustehen… Sie will, wirklich, aber sie kann dann eben nicht… An solchen Tagen hat Caya vor allem Angst, dass sie ihre Freunde verliert… Ihre Freunde, die ihr so viel bedeuten, und die sie um nichts in der Welt verlieren möchte… Caya hat Angst, dass sich ihre Freunde von ihr abwenden, weil sie denken, sie wäre zu faul und unmotiviert für die Uni… Caya möchte die Uni wirklich schaffen… Und dann, manchmal, wenn wieder so ein Abend ist, dann setzt Caya sich hin und beginnt damit, eine Geschichte zu schreiben… Eine Geschichte, die um ein Mädchen geht, die manchmal einfach nicht weiterweiß…

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Alleine...

Sie sitzt alleine in ihrem Zimmer. Plötzlich überfällt sie das altbekannte Gefühl tiefer Traurigkeit. Die Wut, die sie innerlich verspürt, scheint sie fast zu zerreisen. Doch es ist nicht die Wut auf eine andere Person, die Wut ist ganz allein auf sie selbst gerichtet. Sie fühlt sich, als könnte sie sich selbst in der Luft zerreisen, sich zerstören, sich vernichten… Doch sie weiß, dass sie das niemals wird durchziehen können… Dazu ist sie viel zu feige… Wie oft wurde ihr das schon von anderen Leuten gesagt? „Sei nicht so feige, so wirst du es in deinem Leben eh zu nichts bringen?“ Sie sitzt in ihrer Ein-Zimmer-Wohnung und denkt an die vergangenen Jahre… An die ganzen mit endlosen Therapiesitzungen und –gesprächen bei Ärzten, die während den Sitzungen in ihren Sesseln eingeschlafen sind, vergeudeten Jahre… An die drei Monate lange Zeit, die ihr Leben für die nächsten paar Jahre verändert hat… An das Monster, das, als sie vierzehn Jahre alt war, in ihrem Leben aufgetaucht ist und ihr etwas angetan hat, das sie nie wieder wird vergessen können… Manchmal fragt sie sich, wieso sie überhaupt hier in diesem Zimmer sitzt und sich für ihr Studium den Arsch aufreißt… Sie wird es doch wahrscheinlich eh nicht durchziehen… Dazu hat sie im Moment gar nicht die Kraft… Auf der einen Seite macht ihr das Studium riesengroßen Spaß, andererseits hat sie manchmal das Gefühl, noch nicht bereit dafür zu sein… Sie kommt sich dumm vor, zu dumm für alles und jeden… Sie hat Freunde, ja… Sogar eine sehr gute Freundin… Das denkt sie jedenfalls… Dieses Mädel hat sie lieb, sehr sogar, und doch schafft sie es nicht, ihr zu sagen, was mit ihr los ist… Sie würde ihr am liebsten erzählen, dass es ihr beschissen geht, dass sie keine Kraft mehr hat… Aber sie schafft es nicht, hat den Mut dazu nicht… Doch sie will es schaffen, irgendwann… Sie bekommt Angst, den Abend alleine zu verbringen… Angsthase… Die Angst, Wut, Traurigkeit beherrschen ihr Leben… Am Liebsten würde sie es aufgeben… Alles… Doch sie weiß, das sie es durchziehen muss… Wenn schon nicht für dich selbst, dann wenigstens für sie Leute, die sie gern haben und die sie unterstützen…

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23. Januar 2008

ja, ich habe mich schon lange nicht mehr gemeldet hier... ist soviel passiert zwischendrin, dass ich erst heute zeit und muse gefunden hab, hier was zu schreiben...

 

na ja, inzwischen wohne ich in einer neuen wohnung... hab mich schon sehr gut eingelebt, die erste nacht war etwas schwierig, aber inzwischen schlafe ich hier sehr, sehr gut...

dann hatte ich mal eine phase, in der ich nicht wusste, ob ich mein studium weiter durchziehen kann, ob ich die kraft habe, mich vorerst nur auf die uni zu konzentrieren... doch auch da bin ich drüber weg, studiere jetzt brav weite und versuche, mich wenigstens etwas zusammenzureisen...

na ja, auch ein jahr älter bin nich geworden... mein vater begrüßte mich an meinem 21. geburtstag mit den worten: "jetzt gilt das jugendstrafrecht nicht mehr!"... toll...

ach ja, und noch was tolles ist passiert: ich werde mich endlich wieder in meine dsa-runde einfinden... nach dem totalen reinfall in unserer ersten dsa-runde und einem jahr aktiven nicht-spielens werde ich ab nach den semesterferien wieder mit einem neuen char einsteigen... doch vorher werd ich mit einiges anlesen müssen... doch das mache ich dann natürlich lieben gerne...

ach ja, und gestern ist mir noch was "eigenartiges" passiert: da ich keinen fernseher hasbe, schaue ich abends immer www.rtlnow.de. und da da natürlich nur die sendungen laufen, die auf rtl laufen, bin nich gestern abend auf eine folge "die supernanny" gestoßen (ja, ich gebs zu...), in denen eine mutter ein problem damit hatte, dass ihrer tochter auf gothicpartys geht und auch diese musik hört... da hab ich mich wikipedia mal schlau gemacht, was diese szene überhaupt bedeutet, was ihr ursorung ist... ich stell euch den link hier mal rein... http://de.wikipedia.org/wiki/Gothic_(Kultur)

viel spaß beim schmökern und bis bald!!!

1 Kommentar 23.1.08 14:49, kommentieren

15.11.2007

ich habe jemandem sehr wehgetan... ich kann es nicht mehr rückgängig machen, so gerne ich es täte... auf meine mail hat die person geantwortet, wir werden reden... doch wie wird dieses gesptäach ablaufen???

 

ansonsten geht es mir gut. uni läuft super und macht auch nach drei semestern noch unheimlichen spaß. klar ist es stressig, aber das muss es auch sein... vorallem didaktik ist sauinteressant...

werde ich später mal eine gute lehrerin? oder werden meine schüler mich hassen? gedanken, die ich mir heute schon mache, obwohl das alles noch jahre hin ist...

 

aber na ja...

 

bis bald mal wieder... 

1 Kommentar 16.11.07 19:28, kommentieren